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14. Oktober 2019 Konzerte & Shows

LENA - More Love Tour 2020/ Am 1. Mai 2020 live in der Mitsubishi Electric HALLE in Düsseldorf

LENA kommt im Frühjahr 2020 im Rahmen ihrer Deutschland-Tour nach Düsseldorf. Am Freitag, 1. Mai 2020, tritt sie in der Mitsubishi Electric HALLE auf.
 
Der exklusive Pre-Sale über Ticketmaster beginnt am Mittwoch, 16.10., um 12:00 Uhr. Allgemeiner Vorverkaufsstart ist ab Mittwoch, 13.11., um 12:00 Uhr.
 
LENA
More Love Tour 2020
01.05.20 Düsseldorf, Mitsubishi Electric HALLE

 

„Dear L,
I hope this letter finds you well. This is a letter from yourself. Dear L, I know you are afraid of the
mistakes you`re gonna make. It ́s your way, L. Don`t choke on your decisions. You`re allowed to
have ambition. But it ́s okay, L. As long as you just listen to your mom and intuition…“


Oftmals werden wir uns in dieser schnelllebigen Zeit erst über unsere Gedanken und Gefühle klar,
wenn wir sie aufschreiben. All das ungefiltert zu Papier bringen, was uns gerade durch den Kopf
geht und unser Innerstes bewegt. Eine Art der Selbstreflexion, von der sich auch Lena Meyer-
Landrut auf ihrem aktuellen Album leiten lässt. Nach dem Release ihres letzten Longplayers
„Crystal Sky“ im Jahr 2015 hat sich die 27-jährige Sängerin eine kreative Auszeit genommen, um
den medialen Lärm um ihre Person auszublenden, tief in sich hinein zu horchen und in Ruhe ihre
musikalische wie auch persönliche Mitte zu finden. Ein erkenntnisreicher Selbstfindungsprozess,
den Lena auf ihrem fünften Studiowerk festgehalten hat: Auf „Only Love, L“ präsentiert sich die
Musikerin heute so verletzlich, aber auch so kämpferisch und selbstbewußt wie nie zuvor.


Kontinuierliche Weiterentwicklung, ständige Veränderung und der Wille, niemals stehen zu bleiben
waren schon immer die Schlüsselwörter im künstlerischen Schaffen von Lena Meyer-Landrut.
Nach den vier Edelmetall-verzierten Vorgängeralben „My Cassette Player“ (2010, 5-fach Gold),
„Good News“ (2011, Platin), „Stardust“ (2012, Gold) und „Crystal Sky“ (2015, Gold) sowie unzähligen
Auszeichnungen vom MTV Europe Music Award über den Deutschen Fernsehpreis, die Goldene
Kamera, den Kids Choice Award bis zur 1Live Krone, der Goldenen Henne und dem ECHO
hat Lena ihre neu gewonnene Stärke kürzlich schon mit den beiden Vorab-Outtakes „Thank You“
und „Don`t Lie To Me“ demonstriert. Mit „Only Love, L“ hat sie nun den nächsten Schritt auf ihrem
Pfad gemacht. Inspiriert von ihrer Signatur, die sie am Ende von Briefen oder Emails verwendet,
erzählt sie auf ihrem aktuellen Album vom Hinfallen und vom Wiederaufstehen. Von Selbsterkenntnis,
von Stärke. Von Selbstliebe. Und davon, diese Liebe auch an andere weiterzugeben. „Es
geht darum, alles mit einem positiven Gedanken abzuschließen“ erklärt Lena die Philosophie hinter
dem Plattentitel.


Dancefloor statt Drama, so ihre neue Leitmaxime, die Lena gemeinsam mit dem Berliner Producer-
Team Beatgees (Cro, Alice Merton) und Songwritern wie Joe Walter (Alma, Jennifer Rostock)
oder Pasqual Reinhardt (Felix Jaehn, Alvaro Soler) auf 13 tanzbaren Urban Pop- Tracks umgesetzt
hat. Vertonte Momentaufnahmen ihrer ganz persönlichen Entwicklung und der Welt um sie herum.
„Nach dem letzten Album habe ich mich komplett von der Außenwelt abgeschirmt und kaum mehr
etwas von mir hören oder sehen lassen. Während dieser Abkapselung habe ich wahnsinnig viel
aufgeschrieben. Ich habe jeden Gedanken und jedes Gefühl wie Träume behandelt und sofort
schriftlich festgehalten. Alles sollte so rein und unverfälscht wie möglich eingefangen werden.
Während dieser Zeit habe ich unglaublich viel über mich selbst gelernt. Diese Art von Schreibtherapie
war wie eine Art Tagebuch, dessen einzelne Einträge in verschiedensten Formen in die
Songs eingeflossen sind.“


Auf „Only Love, L“ beleuchtet Lena Meyer-Landrut die unterschiedlichen Arten der Liebe: Die romantische
Liebe genauso, wie die platonische und die körperliche. Aber auch die Selbstliebe, wie
die Sängerin schon auf dem Opener „Dear L“ zeigt: Einem tief berührenden Brief der heutigen
Lena an ihr 18 Jahre junges Ich: Ein noch unerfahrenes und manchmal ganz schön vorlautes Teenie,
das im Jahr 2010 gerade frisch den Eurovision Song Contest gewonnen hatte und sich erst
einmal in der großen und unbarmherzigen Entertainmentwelt zurechtfinden musste. „Diesen Brief
hätte ich damals gerne bekommen“, so Lena weiter. „Es geht darum, keine Angst vor Fehlern zu
haben und alles so zu nehmen, wie es kommt. Alles, was im Leben passiert, hat seinen Grund. Ich
rate mir selbst in dem Text, gelassener zu sein. Wenn ich gewisse Dinge nicht getan hätte, wäre
ich nicht da, wo ich heute bin. Natürlich gibt es Sachen, die ich retrospektiv betrachtet anders
gemacht hätte. Doch vor die Wahl gestellt, würde ich wahrscheinlich alles wieder genau so machen.
Es geht ja darum, aus seinen Fehlern zu lernen und sich zu weiter zu entwickeln. Dafür muss
man sie aber erst einmal begehen. Es gibt für mich keine Tiefpunkte, sondern nur Wendepunkte.“

Lena hat nichts zu bereuen, sondern lebt nur den Moment. Positives Denken, das sie in mal exotisch-
tanzbaren Sommer-Vibes („Thank You“, „Life Was A Beach“, „Don`t Lie To Me“), mal in
nachdenklich-entschleunigten Downbeats („Private Thoughts“, „Love“, „Boundaries“) kanalisiert.
Jede Menge Futter für Hirn und Beine. So wie in dem motivierenden Mutmacher- Song „Scared“,
der vom Akzeptieren der eigenen Ängste erzählt. „Ich habe für mich einen Weg gefunden, wie ich
mit gewissen Erfahrungen im Leben umgehe“, bekennt Lena. „Wir laufen gerne vor unseren Ängsten
oder vermeintlich negativen Gefühlen davon. Doch wenn man erst einmal den Mut gefunden
hat, sich ihnen zu stellen, verlieren sie schnell ihren Schrecken. Ich mache mich auf den neuen
Songs sehr transparent und dadurch auf gewisse Weise natürlich auch angreifbar. Andererseits
bringt diese Verletzlichkeit auch eine neue Stärke mit sich“, wie sie in den Stücken „Boundaries“
und „Skinny Bitch“ schildert, die sich mit der oftmals verzerrten Wahrnehmung ihrer Person in den
Boulevardmedien beschäftigen.


„Der Song `Boundaries` handelt von gegenseitigem Respekt und davon, persönliche Grenzen zu
akzeptieren. Wer heute zu viel von sich preisgibt – ganz egal ob, in den klassischen oder in den
Sozialen Medien – wird schnell zum Freiwild erklärt und somit zum hemmungslosen Abschuss
freigegeben. Obwohl ich in dieser Hinsicht schon gelassener geworden bin, finde ich gewisse
Grenzen wichtig. Ich möchte mich der Öffentlichkeit nicht verschließen, aber es gibt ganz klar Dinge,
die unter die Gürtellinie gehen. Und ich denke, dass es auch verstanden werden sollte, wenn
man seine Grenzen vernünftig erklärt.“ Darauf einen hochprozentigen Absacker für die Nerven,
den Lena mit dem augenzwinkernden „Skinny Bitch“ serviert. Denn wenn dir das Leben Zitronen
in Form von Gerüchten oder Halbwahrheiten vorwirft, mix` sie mit einem Schuss Wodka und ein
wenig Soda. Fertig ist der „Skinny Bitch“-Cocktail! „In dem Song geht es darum, was mir in den
letzten Jahren für ein Müll von der Yellowpress angedichtet wurde. Heute nehme ich das nicht
mehr wirklich ernst, sondern amüsiere mich darüber. Ich bin mir darüber bewußt, dass man nicht
mich als Menschen, sondern das angreift, was ich als Projektionsfläche biete.“


Auf „Stuck Inside“ geht es dagegen um die andere Seite der Medaille: „Um mein persönliches
Verhalten gegenüber der Öffentlichkeit, das phasenweise auch nicht immer ganz fair war. Doch
niemand ist perfekt. Man kann nicht die ganze Welt verändern, aber man kann bei sich selbst anfangen
und seine Denkweise ändern. Die Ruhe der letzten Zeit hat mir großes Vertrauen geschenkt,
offener zu sein, was meine Gefühle und Gedanken angeht. Es ist eine tolle Sache, diese
Dinge in meiner Musik verarbeiten zu können. So langsam entwickelt sich die Musik von einem
Beruf, der mir unendlich viel Spaß macht, zu einem wirklichen Outlet für meine Emotionen. Genau
diese Offenheit möchte ich mit meinem Publikum teilen!“


„Only Love, L“ erreichte jeweils Platz 2 der Album- und iTunes-Charts, die aktuelle Single „Better“
konnte sich an der Spitze der Airplaycharts (#1) positionieren. Nach einer erfolgreichen „Only
Love“-Tour und einigen Open Air-Auftritten im Sommer dieses Jahres geht es im Frühjahr 2020
wieder auf Hallentour.


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