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12. Mai 2020 Sport

„Die Fußballer ebnen uns den Weg zum Comeback“

Olympia-Kandidaten des Stockheim Team Düsseldorf solidarisieren sich mit DFL und befürworten Bundesliga-Fortsetzung

Die Athletinnen und Athleten des Stockheim Team Düsseldorf sind in acht verschiedenen olympischen Sportarten zuhause. Was sie verbindet, ist das gemeinsame Ziel Olympische Spiele 2021 und der Umstand, dass es ihnen durch die Corona-Pandemie aktuell an sportartspezifischem Training und Wettkampfexpertise fehlt. Durch die Fortsetzung der Fußball-Bundesliga erhoffen sie sich eine schnellere Rückkehr zur Normalität.

Stillstand im Wettkampfbetrieb bedeutet Rückgang der Leistung

„Wer zu den Besten gehören will, muss sich auch regelmäßig mit den Besten messen – so ist das eben im Sport. Mannschaftssportarten wie Hockey, in denen Spielzüge und Taktik von Bedeutung sind, sind sicherlich besonders betroffen. Aber auch Sportlerinnen und Sportler aus Individualsportarten brauchen regelmäßige Wettkämpfe, um sich weiterzuentwickeln. Ich würde mich wirklich sehr freuen, bald wieder mit der Mannschaft zu trainieren und gegen andere Teams anzutreten. Wir dürfen dabei aber auch nicht vergessen, dass es noch andere Bereiche der Gesellschaft gibt, die möglichst schnell wieder in Fahrt kommen sollten, wie zum Beispiel das Bildungswesen“, sagt Hockey-Nationalspielerin und Olympia-Bronzemedaillen-Gewinnerin Selin Oruz. Mit der Wiederaufnahme der Fußball-Bundesliga ab dem 16.05.2020, nimmt die DFL eine Vorreiter-Rolle ein und zeigt, dass auch Sportarten mit unvermeidbarem Körperkontakt realisierbar sind.

Fußball nur der Anfang

Egal, ob Tischtennis, Beachvolleyball oder Hockey – andere Olympische Sportarten haben in Deutschland eine schwächere öffentliche Strahlkraft als der Fußball. Die Athletinnen und Athleten erhoffen sich von der Wiederaufnahme der Fußball-Bundesliga Synergieeffekte für den gesamten Olympischen Sport. Beachvolleyballer Alexander Walkenhorst erklärt: „Auf den ersten Blick sieht es vielleicht ungerecht aus, dass die Fußballer im Gegensatz zu anderen Sportlern schon wieder spielen dürfen. Wenn man weitsichtiger denkt, erkennt man aber die Chance für den ganzen Sport. Sind erstmal Wettkämpfe in einer Sportart erlaubt, haben es andere Sportarten viel leichter. Man kann sagen: die Fußballer ebnen uns den Weg zum Comeback. Ich freue mich deshalb über den Bundesliga-Start und hoffe, auch selbst bald wieder auf das Feld zu können. Für Samstag drücken wir vom Stockheim Team Düsseldorf der Fortuna erstmal die Daumen im Abstiegskampf.“ Karla Borger, amtierende Deutsche Meisterin im Beachvolleyball, ergänzt: „Es ist gut, dass die DFL ein Konzept entwickelt hat, wie sie ihren Sport wieder ins Rollen bekommt. Ich würde mich freuen, wenn man das auch in anderen Sportarten hinbekommen würde.“

Über das Stockheim Team Düsseldorf

Mit dem Stockheim Team unterstützt die Sportstadt Düsseldorf Top-Athleten aus Düsseldorf auf ihrem Weg zu den Olympischen und Paralympischen Spielen 2021. Insgesamt gehören derzeit 20 Sportlerinnen und Sportler aus acht verschiedenen Sportarten dem Stockheim Team Düsseldorf an. Ziel ist, den Athleten eine optimale Vorbereitung auf die Olympischen Spiele zu ermöglichen, beispielsweise durch die Finanzierung von Trainingslagern oder die Bereitstellung von Fahrzeugen über den Automobil-Partner Moll.

Pressemitteilung als PDF-Download

Bild: Alex Walkenhorst, Karla Borger, Selin Oruz (Credits: Sportstadt Düsseldorf / Kenny Beele)


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